Teilnehmer sprechen

Meine Erfahrung mit dem “Entpanzern”
Ich entpanzerte im Februar 2016; dieses Interview entstand im März 2018.
Gertraude F., Lebens- und Sterbebegleiterin.

Wie kamst Du darauf, zu entpanzern?

Vor vielen Jahren (ca. 1990) hörte ich mal im Radio vom Entpanzern und den möglichen Wirkungen. Ich fand das damals inspirierend und eine kleine Sehnsucht nach “Komplettwerden” hakte sich in mein Gedächtnis. Ein dezentes inneres “To Do” war geweckt. Aber Familie und Alltag forderten mich noch lange. So geriet die Information scheinbar in Vergessenheit. – Im Sommer 2016 erzählte meine Freundin von Sabina Tschudi und Johannes Schröder und sofort war diese spezielle Erinnerung wieder wach.

Ich konnte anstehende Schritte, die mich im Leben weiterbringen sollten, aufgrund von fest sitzenden Blockaden (sowohl körperliche als auch psychische) nicht ohne gezielte Nacharbeit tun. Andere (klassische) Therapien konnten mich in dieser Hinsicht nicht mehr weiter bringen. Durch ein sehr herausforderndes Leben hatte ich im Schwerpunkt eine traumatisierte Nachkriegs-Biografie (Geburtsjahr 1954) und war inzwischen einfach reif für den Schritt des Entpanzerns.

Warum hast Du Dich zum Entpanzern entschlossen?

Die Aussicht, in meine volle Kraft zu kommen, die Chance zu nutzen, noch zu gesunden Lebzeiten mein Potenzial vielleicht doch noch voll entwickeln zu können und möglicherweise auch noch eine reiche Ernte einfahren zu können, war einfach verlockend. Die Vorstellung, all das, was ich mir heimlich erträumte und wonach ich Sehnsucht hatte, unter leichteren Voraussetzungen in Angriff nehmen zu können, machte mich mutig. Ich informierte mich also ausführlich und bereitete mich schließlich gründlich mit meinem Partner auf diese Herausforderung / dieses Abenteuer vor. Denn alleine hätte ich mich das dann doch nicht getraut.

Wie erging es Dir beim Entpanzern?

Wir trafen im Retreat auf Menschen unterschiedlichster Herkunft, Profession und Alter, die alle das Gleiche vor hatten, wie wir: nämlich den einengenden Körperpanzer abzuwerfen, der uns daran hinderte, auf unserem Lebensweg in angemessenerem Tempo und unter artgerechteren Bedingungen voran zu kommen. Wir wurden von der ersten Stunde an vom Trainingsteam sehr kundig, einfühlsam und klar begleitet. Mit Hintergrundwissen bestens versorgt, konnten wir verstehen oder erahnen was mit uns passieren wird. Wir konnten uns vertrauensvoll in dieses Neuland begeben. Die Arbeit wurde in stabilen Teams gemacht und wir konnten jederzeit Fragen an die Trainer/innen stellen und erhielten hilfreiches Geleit und viel Ermunterung, dran zu bleiben und unseren Eindrücken zu trauen. Auch der Austausch mit den anderen Retreat-Teilnehmer/innen kam nicht zu kurz.

Muß man besonders mutig sein, wenn man diesen Schritt tut?

Das dachte ich ursprünglich schon. Aber bereits am ersten Tag war so viel Sicherheit und Vertrauen in der Gruppe entstanden, daß es klar war, daß wir uns alle gegenseitig in unserem Prozeß unterstützen werden. Wohlwollender und wertschätzender Umgang miteinander, sowie absolute Diskretion sind unabdingbare Voraussetzung, gehören einfach zum Standard und wurden auch gut angeleitet. Es gibt klare Vereinbarungen und Regeln, die von allen eingehalten werden müssen. So konnte sich nichts Ungutes einschleichen oder festsetzen.

Wie würdest Du den Retreat beschreiben?

Das Trainerteam – Sabina Tschudi, Johannes Schröder und Petra Kral-Leonhard – schufen mit großer Sorgfalt eine so gute und heilsame Atmosphäre, die sie auch über den kompletten Kurs hielten, so daß ich zu keinem Zeitpunkt Anlaß hatte, mich jemals schutzlos, verlassen oder nicht gesehen zu fühlen. Sie sind ein wirklich gut eingespieltes und absolut integeres Team, das alle Voraussetzungen mitbringt, Menschen in diesem Abenteuer über die individuellen Hürden und Stromschnellen zu führen und zu begleiten, die so eine Initiation zur (vordergründig körperlich wirkenden) Transformation mit sich bringt.

Wir haben jeden Tag im Team konzentriert, nach allen Regeln der Kunst, an unserer Entpanzerung gearbeitet. Wir hatten alle unsere Aufgaben und erfüllten diese nach bestem Wissen und Können. Unsicherheiten lösten sich durch gut nachvollziehbare Erklärungen, Einweisungen und Demonstrationen unserer Lehrer/innen in der Regel auf.

Ich fühlte mich in einem schützenden Rahmen geborgen, der durch aufrichtige, zuverlässige und vertrauenswürdige Menschen gehalten wurde. Während der Sitzungen erfuhr ich den nötigen behutsamen und aufmunternden Umgang – auch bei heiklen Themen, die absolut vertraulich und zuverlässig begleitet wurden. Meine stille Sorge, beschämt oder bloßgestellt werden zu können, verflog schon am ersten Tag. Auch in der Gruppe herrschte ein durchgehend respektvoller, würdig-wertschätzender Umgang. Dabei kam auch der Spaß nie zu kurz. Die Kursleitung war immer offen – selbst für ganz spezielle Fragen bzw. Probleme, Sorgen oder Nöte. Es gab wirklich die individuelle, wache und achtsame Begleitung durch Sabina, Johannes und Petra, die ich brauchte.

Ich kam in den Genuß einer, auf langjähriger Erfahrung und solidem Wissen beruhenden, fundierten, sachkundigen Begleitung zur Befreiung aus “nicht artgerechter Käfighaltung” im eigenen Körperpanzer. Physis, Psyche und auch die spirituellen Aspekte wurden nicht nur gewürdigt, sondern eingehend behandelt und vertieft. Der Retreat war bestens eingebettet in spezielle, überschaubar strukturierte Lernblöcke / Teachings und Zeremonien. Es wurde nicht vorausgesetzt, solche Rituale zu kennen. Wir wurden eingeführt und mit hilfreichen Anregungen zur Erkundung der sich nun neu öffnenden Fenster versorgt. Damit war auch gewährleistet, daß sowohl mein Verstand, als auch mein Unterbewußtes mit im Boot waren und blieben.

Kannst Du Deine Empfindungen während deines Prozesses im Retreat beschreiben?

Alles war neu, inspirierend und irgendwie “beruhigend-aufregend”. Das klingt vielleicht komisch. Aber durch die wirklich professionelle und wertschätzende Begleitung trat bald Ruhe in mein, durch Unsicherheit etwas aufgewühltes Gemüt. So war der Weg schnell geebnet für das neugierig erwartete Ungewisse. Die stets freundliche Zugewandtheit des Trainer/innen-Teams sorgte dafür, daß meine anfängliche Bangigkeit bald freudiger Erwartung wich. Bereits am ersten Tag wußte ich, daß ich zur rechten Zeit am richtigen Ort bei den passenden Leuten war und hatte bald Vertrauen gefasst.

Wie fühltest Du Dich denn direkt danach im Alltag?

Ich fühlte mich erst mal wie eine Schmetterlingspuppe, die vom “neuen HIER + alten DA” träumt, ohne sogleich zu begreifen, worin der Unterschied besteht.

Zum Beispiel auf der kurzen Heimfahrt nach dem ersten Arbeitstag im Auto ließ ich den Tag revue passieren und fragte mich, was denn nun genau anders war, als sonst. Denn vieles war sehr anders: Ich kam mir – bildhaft ausgedrückt – vor, als sei ich “nach ‘Lebenslang’ aus dem Knast begnadigt” und nun in eine mir scheinbar vertraute Umgebung entlassen worden. Und das nur, um meine Restlaufzeit noch maximal auskosten und nutzen zu können. – Mir dämmerte: “Das kann ja heiter werden!”

Wirklich alles sah so “neu” aus und fühlte sich dichter beziehungsweise ungewohnt substanzvoller an. Ich hatte den Eindruck, als sehe ich durch ein feineres Raster und als höre ich mit Super-HiFi. Alle Sinne scheinen durch diese “Kur” von einer dicken Patina-Schicht befreit worden zu sein.

Diese ungewohnte Informationsdichte wollte natürlich auch verarbeitet werden. Ich schlief einige Wochen lang deutlich öfter und mehr, vergleichbar mit einem Säugling, dessen Nervenbahnen mit jedem neuen Eindruck immer dichter werden.

Was hat sich inzwischen verändert?

Ich höre wieder präziser und selbst in sehr hohen Lagen schärfer. Meine Haut- und Körperempfindungen wurden ungewohnt wacher, haben sich auf diesem “schnelleren Niveau” weiter entwickelt und sind auch bis jetzt (2 Jahre nach dem Entpanzern) nicht wieder degradiert. Daran mußte ich mich aber erst gewöhnen.

Ich erlebe mich irgendwie unter sanftem Dauer-Strom, aber absolut ohne Streß. Die Sinneseindrücke sind intensiver. Ich hatte zum Beispiel seit meiner Schulzeit ziemliche Leseschwierigkeiten. Und plötzlich fühlte es sich so an, als würde ich, statt mit Mühe nur jede 2. oder 3. Zeile mitzubekommen, nun geschmeidig wirklich alles lesen. Ich habe mittlerweile die Scheu vor dem Vorlesen verloren und kann mir mit Spaß selbst zuhören, ohne sofort raus zu fliegen. Mein Ausdrucksvermögen hat sich noch breiter aufgefächert. Ich bin mittlerweile freier, gelassener, gelöster, als ich mich je erinnern kann.

Ja selbst auf der grob körperlichen Ebene hat sich viel getan. Es ist deutlich weniger unguter Druck im Becken. Denn die Krampfader, die ich seit den Schwangerschaften (vor ca. 30 Jahren erworben) in der linken Kniekehle habe, hat sich beruhigt und deutlich spürbar und sichtbar zurück gezogen.

Der rechte Oberschenkel hat sich ohne spezielle Physiotherapie nach dem Entpanzern aus einer langjährigen dezenten Fehlstellung, die seit der Jugend plötzliche Schrittunsicherheiten verursachte, in die stabile Normalstellung korrigiert. Irgendwie hat sich die Muskulatur nach dem Entpanzern optimaler entwickelt und besser ausbalanciert. Ja, ich falle beim Rennen nicht mehr aus dem Laufrhythmus und fliege nicht mehr plötzlich über meine eigenen Füße.

Wie geht es Dir heute?

Ich fühle mich mittlerweile auf allen Ebenen besser aufgestellt und habe mich (in 2 Jahren) an das deutlich rasantere Erlebens- und Wahrnehmungstempo gewöhnt. Aber mir fallen immer mal wieder irgendwelche kleinen neuen Errungenschaften auf. Ich bin deutlich temperatur-fühliger und auch im sensitiven Erleben noch rezeptiver geworden. Mein sexuelles Erleben ist endlich voll aufgeblüht und ich freue mich, auch in dieser Hinsicht eine gesunde Frau geworden zu sein. Begabungen (z.B. Singen oder Pantomime), von denen ich vorher lediglich eine Ahnung hatte, entwickeln sich trotz fortgeschrittenen Alters noch erstaunlich gut; ich verlor die Scheu, mich so zu zeigen, wie ich bin.

Irgendwie ist Erahntes und Ersehntes greifbare Realität geworden. Die Entpanzerung scheint im Stillen weiter zu gehen. Ich bin sehr dankbar auch für die spirituellen Impulse aus dem Retreat, die mir nun, in meinem Alltag, das Wahrnehmen, das Einordnen und vor allem das Umsetzen von “zufälligen Geistesblitzen / Gelegenheiten” sehr erleichtern. Ich fühle mich gesund, pudelwohl und deutlich erwachsener und vor allem integerer, denn je. Die Entpanzerung bescherte mir jedenfalls auf ganzer Linie einen nicht vorhersehbaren Zugewinn an Lebensqualität, Lust und Daseinsfreude, die ich nicht mehr missen möchte.

Was rätst Du Interessierten?

Ich rate, lieber früher, als später zu entpanzern. Es lohnt sich unbedingt!

Es gibt aufschlußreiche Informationen im Internet auf Youtube. Ansonsten kann man auch direkt mit Sabina Tschudi und Johannes Schröder mailen und möglichst auch einen Infoabend besuchen.


Entpanzern im Mai 2011 Vor zwei Jahren stand ich an dem Punkt wo ich trotz alles Wissens auf meinem Weg, in meiner Entwicklung den eigenen Käfig, den Panzer oder wie auch immer man es nennen möchte nicht verlassen konnte, fast wie ein Gummiband. Jeder Versuch scheiterte an der eigenen Grenze, am Panzer und führte zu noch mehr Frustration und spürbarer Enge. Jetzt nach dem Entpanzern (auch wenn ein Teil von mir heimlich darauf gewartet hat) gibt’s kein Zurück mehr. Gott sei Dank. Ich möchte behaupten, dass ich mich nun zum ersten Mal am Anfang eines erwachsenen Lebens befinde, d.h. ich kann aktiv weit über meine früheren Grenzen blicken und freier entscheiden. Ich fühle mich als Mensch mit all meine Stärken und mit all meinen Schwächen! Das neue Leben ist ein Geschenk welches ich mir immer erträumt hatte.

Mein besonderer Respekt und Dank gilt Sabina und Johannes und deren Lehrer, welche diese Art der Befreiung in die Welt tragen und weitergeben: DANKE!

Hier meine Empfehlung an alle Freunde: zögert nicht, ich kenne bisher keine bessere und wirkungsvollere Investition in das eigene Dasein! Und außerdem macht`s riesigen Spass!

August 2011, Martin Link


Als Biologin bin ich fasziniert von dieser biologischen Heilmethode. Wir Menschen haben uns als einzige Lebewesen bezüglich unserer Sexualität in lebensfeindliche Verhaltensweisen manövriert – wie schön, daß es Wege gibt, die da wieder heraus führen! Ich war einmal sehr krank, und die Entpanzerung war einer meiner Schritte zur Verbesserung meines Gesundheitszustandes. Ich habe seitdem viel mehr Energie und Lebensfreude, mehr Freude am Sex, weniger Infekte , mehr Beweglichkeit und mehr Gelassenheit. Mein Kardiologe stellte fest , dass Ablagerungen in den Gefäßwänden, die im Jahr zuvor noch vorhanden waren, verschwunden sind, das gäbe es üblicherweise nicht. Für eine Rücken-OP, die mir vorgeschlagen worden war, gibt es keine Veranlassung mehr. Meine Ärzte wundern sich alle, wieviel besser es mir inzwischen geht. Und ich kann mein Leben wieder mehr genießen!

Ein herzliches Dankeschön an Sabina und Johannes und an die Süße Medizin!

Dr. Marion L., Diplom-Biologin


Body-Dearmoring ist eine Methode, die auf einer tiefen Ebene Panzerungen auflöst. Sie ermöglicht eine Verbesserung des Zugangs zum „natürlichen Selbst“ und damit eine Vertiefung des Kontaktes zu sich selbst und anderen. Sie ist besonders empfehlenswert für denjenigen, der den direkten Zugangsweg über den Körper wählt.

Reinhard Mumm, Psychiater/Psychotherapeut, Oberarzt


Es passiert genau das, was das Wort entpanzern sagt. Ein (Schutz)Panzer verschwindet mit der Folge, verletzlicher, insbesondere aber empfindsamer, leichter und beweglicher zu werden. Ich schätze dieses spürbare Mehr an frei fließender Lebensenergie sehr. Begegnungen gewinnen deutlich an Tiefe und der Alltag, insbesondere auch die Arbeit brauchen weniger Energieaufwand bei höherer Qualität. Meine anfängliche „wissenschaftliche“ Skepsis als Arzt und Chirurg gegenüber Panzerung, freiem Fließen von Lebensenergie usw. hat sich zusammen mit meinen Panzern aufgelöst. Heute gehe ich mit deutlich mehr Energie uns Spaß durch mein Leben und meinen Alltag. Ich habe, im Gegensatz zu früher nur noch extrem selten mit Erkältungen etc. zu tun. Auch wenn ich es nicht wissenschaftlich beweisen kann: Ich bin überzeugt, dass die Entpanzerung eine exzellente Investition in gesundheitliche Prophylaxe ist.

Dr. Markus Herzog


Ich habe das Entpanzern auch nach vielen Jahren noch gut in Erinnerung. Wenige körpertherpeutische Prozesse sind derart tief unter die Haut gegangen und haben eine so nachhaltige Wirkung hinterlassen. Die Kombination von Vibrationen, Atmen und Druckpunkten in einem sexuell erregten Zustand halte ich schlichtweg für genial.

Elmar Zadra, Tantra Lehrer


Ich bin nun in meinem Körper angekommen! Das ist neue für mich.  Meine Vitalität und Lebensfreude ich spürbar gestiegen. Ich fühle mich verjüngt und so, als hätte ich viel vergangenen Ballast abgeworfen. Ich bin im Jetzt und das ganz leicht!

Elisabeth (62)


Entpanzern – ein exzellentes Mittel gegen burnout: In liebevoll nüchterner Atmosphäre trug ich Stück für Stück meine 50 Jahre gewachsene Einschränkungen ab und erfuhr meinen Körper auf einer ganz neuen Ebene. Schutz und Zurückhalten loslassend gelangte ich zu tiefem Lebendigsein. Meine Lebenskraft begann frei zu fließen, originell und kreativ. Entpanzern ist ein Lebenselexier.

B.M. Schulleiterin


Wenn es Dir Ernst ist mit Deiner Selbstentwicklung, dann ist die Entpanzerung Deines Körpers das größte Geschenk, das du Dir machen kannst, ganz egal welchen persönlichen Weg Du auch gewählt hast. Solltest Du jedoch weise genug sein, Deine Sexualität als Werkzeug auf dem Weg zur Erleuchtung zu sehen, kommst Du keinesfalls darum herum, Dein Vehikel – Deinen Körper – zu entpanzern …

Batty Gold, Medizinmann und Quodoushka Lehrer


Entpanzern hat mich zu mir gebracht! Mich wieder mit meinem Körper verbunden!

Hans-Michael Kallina, Rolfer