Trauma, Sexueller Missbrauch
und Body De-Armoring

Es ist bekannt, dass in unseren Gesellschaften mindestens 10% aller Männer und Frauen eine Geschichte von sexuellem Missbrauch haben. In unterschiedlichen Schwere-Graden. Wesentlich mehr Menschen haben nicht – sexuelle Traumata erlebt. Trauma, Sexueller Missbrauch und Body De-Armoring

Sexueller Missbrauch

Ungeachtet des Schweregrades von Ereignissen, ist sexueller Missbrauch immer ein Missbrauch auf vielen Ebenen des menschlichen Wesens und der Seele. Vertrauen und das Prinzip des Vertrauen- Könnens wird gebrochen, der Raum wer “ich” bin, und wer oder was der äussere Raum ist, verwischt. Schmerz, Machtmissbrauch, Verspannungen und eingepflanzte Schuld werden in die Essenz des Menschlichen Wesens hinein katalysiert. Neben vielen anderen Faktoren sind Verwirrung, tiefer Selbstzweifel und Scham (oft lebenslang) Konsequenzen von Missbrauch. Ohne Frage kann sexueller Missbrauch und Trauma ein ganzes Lebens-Skript dominieren.

Sexueller Missbrauch und Trauma

Sexueller Missbrauch, wie alle schweren Traumata, werden in der Amygdala des Gehirns gespeichert. Die konkrete Erinnerung daran, was tatsächlich geschah, geht häufig verloren und ist in der Neurologie nicht mehr abrufbar. Der Kortex des Gehirns ist von der konkreten Erinnerung in der Amygdala abgeschnitten, als neurologische Überlebens-Reaktion angesichts der Schwere dieser Traumatisierung. Deswegen haben vielfältige Heilarbeiten und Verhaltenstherapeutische Arbeiten oft wenige bis gar keine Chancen, nachhaltig zu Veränderungen zu führen.

Opfer von Missbrauch und Trauma sehen sich häufig, neben dem eigentlichen Schmerz, mit der fast unüberwindlichen Aufgabe konfrontiert, sich als “Opfer” zu beweisen, eben weil die Erinnerungen neurologisch nicht zugänglich sind. Dies ist eine schmerzhafte Realität, welche die Selbstzweifel und das dauernde in Frage Stellen der “Realität” der Betroffenen zusätzlich steigert. Die neurologische Tatsache, dass Inhalte von Erfahrungen “vergessen” werden ist jedoch wissenschaftlich erwiesen, und ist keine persönliche Frage oder ein Thema persönlichen Versagens. Dieses “Vergessen” ist ein Mechanismus des Gehirns, welcher Überleben in schweren Situationen sichert, körperlich, emotional und spirituell. Dennoch wird die Amygdala (wo die traumatische Erfahrung gespeichert ist) immer wieder dieselben Muster der Abwehr und des Überlebens reproduzieren, die innerhalb der traumatischen Erfahrung als Überlebens-Strategie gelernt wurden. Diese Muster werden autonom (ohne freien Willen des Betroffenen) in vielen Lebenssituationen wieder abgespielt, wo sie nicht dienlich sind, und mehr noch, den Lebensprojekten, Plänen und Absichten des Individuums schaden.

Die Verbindung zu Body De-Armoring

Die Amygdala ist jedoch auch der Sitz der Reaktionen auf sexuelle Erregung. Sexuelle Erregung aktiviert die Amygdala. Sexuelle Stimulation und Erregung sind eine wesentlich höhere Vibration und Frequenz als Schmerz und Trauma. So wird die Amygdala durch sexuelle Stimulation dazu angeregt, in ihr gespeicherte Energien, traumatische Erinnerungen und Erfahrungen loszulassen und neurologisch zu entlassen.

Auf diese Weise ermöglicht Body De-Armoring, mittels des Faktors sexuelle Lebenskraft, in einem geschützten, sicheren, geführten und wissenden Umfeld, das Entlassen von Traumata, vor allem auch sexueller Traumata aus der neuronalen Vernetzung wie auch aus der mehr substantiellen Panzerung des Körpers und des Energie-Körpers.

Der Raum von Body De Armoring ist frei von Leistungsdruck und Urteilen, und absolut sicher für Männer und Frauen. Es gibt keinen Druck zum Erfüllen von Rollen-Modellen, es gibt keinen kulturellen oder religiösen Druck oder versteckte Erwartungen. Die heilige Lebenskraft wird in allen Wesen und Ausdrucksformen gleichermassen geehrt.

Body De-Armoring erlaubt, die eingefrorenen Energie von sexuellen und anderen Traumata aus den neurologischen Vernetzungen sowie der physischen Panzerung zu entlassen. Deswegen können gleichzeitig auch alte Verhaltensmuster, welche einfach eine neuronale und Panzerungs-bedingte Reproduktion der traumatischen Reaktionen sind, mit bereinigt werden.

Einmal Entpanzert, kann ein Mensch sich neurologisch neu vernetzen mit seinem individuellen inneren Kern, mit seinem sexuellen Wesen und seiner Lebenskraft. Die Sinneswahrnehmung für Freude im Leben dominiert die Empfindungen von Schmerz und Beschränkung. Deshalb kann das persönliche, berufliche und spirituelle Leben erfolgreich neu ausgerichtet und gestaltet werden. Man kann, muss aber nicht! den Prozess nach der Entpanzerung durch Reskulpturierungs-Sitzungen unterstützen.

Bitte nehmen Sie zur Kenntnis dass Body De-Armoring keine Therapie ist. Manchmal hilft eine zusätzliche Therapie, mentale Muster und Verhaltensabläufe neu zu gestalten, um sich selbst ganz in sein frei bestimmtes menschliches Dasein zu integrieren. Äussere Veränderungen ohne die energetische Befreiung innerhalb der Neurologie und der Panzerung haben jedoch wenig Aussicht, mehr zu bewirken als eine kurzzeitige Veränderung. Body De-Armoring bedingt nicht, dass Sie vergangene schmerzhafte Ereignisse neu durchleben. Der Prozess richtet sich direkt an die physiologischen, neurologischen und energetischen Auswirkungen der Traumata und anderer einengender und schmerzlicher Erfahrungen. Die Heilung geschieht daher auf einer Meta Ebene, mehrheitlich frei von persönlichen Inhalten der eigenen Geschichte. Auf diese Weise lösen sich die Auswirkungen der persönlichen Geschichte und Traumata auf. Wenn persönliche Erinnerungen und Lebensereignisse dennoch konkrete und vertiefte Aufmerksamkeit benötigen, sind wir gerne für Sie und mit Ihnen im Entpanzerungs- Prozess da.